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Potsdam ist die Stadt der Wissenschaft
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Von "A" wie "Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung" bis "Z" wie "Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam". Im Folgenden ist alles gelistet, was in der Wissenschaftslandschaft in und um Potsdam herum Rang und Namen hat:

» Hochschulen
» Institute
» Wissenschaft für alle
» Netzwerke für die Wissenschaft

Grundlage der Auflistung ist der "WissenschaftsAtlas", den die Stadt Potsdam erstmals 2003 aus Anlass des Jahres der Wissenschaft als kleines Nachschlagewerk herausgab.

» WissenschaftsAtlas (PDF, 3 MB)

Potsdam ist Wissensstadt. Ca. 5.000 der 150.000 Potsdamer arbeiten in den wissenschaftlichen Einrichtungen der brandenburgischen Landeshauptstadt. In keiner anderen Stadt Deutschlands gibt es pro Kopf der Bevölkerung mehr Wissenschaftler als in Potsdam.

Mehr als 21.000 Studentinnen und Studenten studieren derzeit an der Universität Potsdam, der Fachhochschule, der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf", der neu gegründeten Babelsberg Film School und der privaten, staatlich anerkannten University of Management and Communication (UMC). Hinzu kommen mehr als 40 wissenschaftliche Einrichtungen, die ihren Sitz in der Region haben: Max-Planck-Institute, Fraunhofer Institute, Einrichtungen der Leibnizgemeinschaft und das Helmholtz-Zentrum Potsdam mit dem Deutschen GeoForschungsZentrum. Das 1998 gegründete Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) ist das erste und bislang einzige völlig privat finanzierte Universitäts-Institut Deutschlands. Die Ansiedlung eines Spitzeninstituts für Klimaforschung und Nachhaltigkeitsstudien mit dem Namen IASS (Institute for Advanced Studies Climate, Earth System and Sustainability Sciences) ist geplant.

Rund ein Viertel der in Potsdam arbeitenden Wissenschaftler sind Gastwissenschaftler aus allen Teilen der Welt, die für einige Zeit in der Brandenburgischen Landeshauptstadt tätig sind. Sie und ihre Familien werden vor ihrer Ankunft und während ihres Aufenthaltes von den Mitarbeiterinnen des Welcome Centers Potsdam im Stadthaus und in der Universität betreut.

Die Potsdamer Wissenschaftslandschaft ist bi- und multilateral eng vernetzt. Im Zentrum steht die Universität Potsdam, in deren Satzung die gemeinsame Besetzung von Professuren mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen festgeschrieben ist. Gemeinsame Studiengänge gibt es mit der Fachhochschule Potsdam sowie mit ausländischen Universitäten. Die bundesweit einmalige Landesvereinigung außeruniversitärer Forschung in Brandenburg (LAUF e. V.) hat das Ziel, die gemeinsamen Interessen der außeruniversitären Einrichtungen zu vertreten.

Seit 2007 verleiht die Landeshauptstadt Potsdam jährlich den Potsdamer Nachwuchs-Wissenschaftlerpreis an junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Potsdam und der angrenzenden Region für besondere Leistungen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn. Die feierliche Übergabe dieser Auszeichnung findet im Rahmen des Einsteintages der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) statt.
Für die jüngsten Forscher bietet Potsdam mit dem „Exploratorium" eine wissenschaftliche Mitmach-Welt für Kinder, die auf 1.400 m² mit mehr als 100 Exponaten zum Ausprobieren und Experimentieren in die Welt der Wissenschaften einlädt.

Mit dem Go:In, dem Incubator, dem Technologie- und Gründerzentrum TGZP und dem Medienkommunikationszentrum verfügt Potsdam über unterschiedliche Einrichtungen, die eine Brückenfunktion zwischen Wissenschaft und Wirtschaft einnehmen und Existenzgründer sowie junge Unternehmen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen. Außerdem wurde das Gründerforum Potsdam ins Leben gerufen. Dessen Ziel ist es, das Gründungsklima zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu verbessern, um die Ansiedlung innovativer Unternehmen zu fördern.
Mit dem Verein proWissen Potsdam e. V. ist im Jahr 2004 eine Organisation entstanden, die als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Forschung sowie Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und der Öffentlichkeit fungiert. Die Funktion des Vereins besteht darin, eine gemeinsame Plattform für das Wissenschaftsmarketing in Potsdam nach innen (in Richtung Potsdamer Bürger) und nach außen im Sinne der intensiveren Wahrnehmung Potsdams als Wissensstadt zu schaffen. Der Verein hat mehr als 40 Mitglieder. 



Deckblatt der Broschüre "WissenschaftsAtlas".
Deckblatt der Broschüre "WissenschaftsAtlas".
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