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Potsdamer Köpfe 2011 Seite druckenSeite drucken

Dr. rer. nat. Joachim Storsberg Sonntagsvorlesung am 23. Januar 2011
Dr. rer. nat. Joachim Storsberg: Wie Blinde wieder sehen können - Neue Biomaterialien für die Augenheilkunde
Oft warten erblindete Patienten vergeblich auf eine Spenderhornhaut. Ein Hornhautimplantat aus Kunststoff soll den Patienten nun das Augenlicht zurückgeben. Doch das dafür verwendete Material muss äußerst hohe, fast widersprüchliche Anforderungen erfüllen.
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Pro. Dr. Matthias Schulze Sonntagsvorlesung am 27. Februar 2011
Prof. Dr. Matthias Schulze: Macht Zucker zuckerkrank? Zufall, Gene, oder doch unser Lebensstil?
Millionen Menschen in Deutschland sind zuckerkrank, wobei die meisten an einem Typ-2-Diabetes (auch als Alterszucker bekannt) leiden. Eine Erkrankung, die schwerwiegende Folgen wie Herzinfarkt, Nierenversagen oder Erblindung nach sich ziehen kann. Besonders dann, wenn man bereits in jungen Jahren erkrankt.
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Prof. Dr. Hans-Joachim Petsche Sonntagsvorlesung am 27. März 2011
Prof. Dr. Hans-Joachim Petsche: Genialität im Nebenjob - aus dem Leben eines Universalwissenschaftlers
Hermann Graßmann, als Kind verträumt und vergesslich, keineswegs ein Wunderknabe, gilt heute als eigentlicher Begründer der Vektorrechnung und der linearen Algebra. Die Anerkennung seiner Leistungen erreichte den gebürtigen Stettiner spät im Leben, und auch heute kennen den Universalgelehrten Graßmann nur wenige – zu Unrecht.
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Prof. Dr. Heiko Christians Sonntagsvorlesung am 17. April 2011
Prof. Dr. Heiko Christians: 'Blind vor Wut'? - Zur Medien- und Kulturgeschichte des Amoklaufs
Der letzte Amok-Fall liegt leider selten lange zurück, die wachsende Dringlichkeit einer Erforschung des Amok damit auf der Hand. Zu den häufig gestellten Fragen der Prävention und der Kriminalpsychologie lassen sich auch Fragen hinzufügen, die der Medien- und Kulturhistoriker beantworten kann.
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Jörn-Michael Westphal Sonntagsvorlesung am 18. September 2011
Carsten Hagenau und Jörn-M. Westphal: Auf der Suche nach einer Kultur der Beteiligung
Das Interesse an Mitbestimmung bei Planungsprozessen wächst. Aber kann Partizipation tatsächlich Konflikte zwischen aktuellen und langfristigen Interessen lösen? Können durch Beteiligung Gegensätze zwischen individuellen Bedürfnissen und denen der Allgemeinheit ausgeräumt werden?
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Prof. Dr. Dr. h.c. Mark Stitt Sonntagsvorlesung am 29. Mai 2011
Prof. Dr. Dr. h.c. Mark Stitt: Nahrungsmittel und Bioenergie, Sinn und Unsinn aus der Sicht der Pflanzenphysiologie
(Download des Vortrags) Pflanzen spielen eine zentrale Rolle im globalen Kohlenstoff-Kreislauf, da sie Kohlendioxid aufnehmen und im Rahmen der Fotosynthese in Kohlenhydrate umwandel.  Im Zuge der Energiedebatte stellt sich die Frage, welche Bedingungen die „Energiepflanze der Zukunft“ erfüllen sollte um sinnvoll für die Energieerzeugung eingesetzt zu werden.
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Dr. Rainer Arlt Sonntagsvorlesung am 30. Oktober 2011
Dr. Rainer Arlt: Unsere aktive Sonne Die Sonnenaktivität über die Jahrhunderte und ihre Erforschung im Computer
Die am leichtesten zu beobachtenden Anzeichen der veränderlichen Sonnenaktivität sind die Sonnenflecken, von denen zu manchen Zeiten keine, zu anderen Zeiten bis zu hundert auf der Sonnenscheibe bemerkt werden können.
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Dr. Knut Kaiser Sonntagsvorlesung am 20. November 2011
Dr. Knut Kaiser: Zu trocken, zu nass? Veränderungen im Wasserhaushalt von Nordostdeutschland
Sinkende Seespiegel, verringerte Wassermengen in den Flüssen und Bächen sowie austrocknende Moore: Diese hydrologischen Phänomene werden zunehmend in Wissenschaft und Öffentlichkeit als Ausdruck eines „Wasserdefizit-Syndroms“ thematisiert.
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Prof. Dr. Johann Hafner Sonntagsvorlesung am 18. Dezember 2011
Prof. Dr. Johann Hafner: Engel Vom Monsterwesen zum Kitsch
Seit einigen Jahren glauben mehr Menschen an Engel als an Gott. Esoterische Autoren behaupten, dass der Engelkult älter ist als die so genannten Weltreligionen. In einem religionshistorischen Durchgang werden die Ursprünge dieser Mittlerwesen und ihre Bedeutung auch in streng monotheistischen Religionen verfolgt.
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