Damit etwas auf Wasser schwimmen kann, muss:
1.) sein Gewicht geringer sein und 2.) darf es sich nicht mit Wasser mischen oder darin auflösen.
1 Liter von fast allen Mineral- oder Pflanzenölen wiegt tatsächlich weniger als 1 Liter Wasser (ca. 900 Gramm gegenüber 1000 Gramm bei Wasser). Außerdem mischen sich die meisten Öle nicht mit Wasser. Dies liegt an den unterschiedlichen Wechselwirkungen der Wasser- bzw. Ölmoleküle untereinander, die man als hydrophil (“wasserliebend”) bzw. hydrophob (“wassermeidend”) bezeichnet. Diese Unterschiede hängen mit der verschiedenen chemischen Zusammensetzung der beiden Flüssigkeiten zusammen. Öl besteht aus Kohlenstoff und Wasserstoff, Wasser dagegen aus Sauerstoff und Wasserstoff. Infolge der unterschiedlichen Wechselwirkungen ist es für die Wasser- bzw. Ölmoleküle energetisch günstiger unter sich zu bleiben und sich nicht zu vermischen. Alkohol mischt sich im Gegensatz dazu gut mit Wasser, da seine Moleküle auch hydrophil wechselwirken. Obwohl er also leichter ist, schwimmt Alkohol trotzdem nicht auf Wasser.
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