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Während die Kerze brennt, verbraucht sich nach und nach das Kerzenwachs.
Das kannst du erkennen, denn die Kerze wird immer kleiner. Aber das Wachs brennt nicht im festen und auch nicht im flüssigen Zustand, sondern nur, wenn es gasförmig ist. Der Kerzendocht hilft dem Wachs gasförmig zu werden. Wenn man die Kerze am Docht entzündet, wird es dort so heiß, dass das Wachs zunächst flüssig wird. Der Docht saugt diese Flüssigkeit auf wie ein Handtuch einen Wasserfleck. Das kannst du sehr schön beobachten, wenn du dir mal eine brennende Kerzenflamme unten herum sehr genau ansiehst: flüssiges Wachs wandert zum Docht und diesen hinauf. Diese Wachsflüssigkeit wird durch die Flamme sogar soweit aufgeheizt, dass der Wachs beginnt zu verdampfen. Dieser Dampf ist es, der brennt. Pustest du nun die Kerze aus, dann reißt durch deine Pusteluft die Flamme vom Docht ab. Sie hat nun keinen Kontakt mehr zum Wachs und verlischt. Im Docht ist es aber noch immer recht heiß, so dass noch weiterhin Wachs verdampft, und das ist der Rauch, den du siehst.
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