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Barrierefreie Uni
Lehramtsstudenten testen Uni Potsdam auf behindertengerechte Ausstattung
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Ist ein Studium für Menschen mit Behinderung an der Universität Potsdam möglich? Mit welchen Einschränkungen im öffentlichen Raum und in Gebäuden müssen Studierende rechnen? Diese Frage behandelten Lehramtsstudenten der Fachrichtung Arbeitslehre an der Universität Potsdam im Rahmen des Projekts "Barrierefreiheit". Unter der Leitung von Prof. Dr. habil. Dieter Mette und Frau Prof. Dr.-Ing. Irene Krebs untersuchten behinderte und nicht behinderte Kommilitonen die Standorte Golm und Neues Palais. Dabei wurden Vorlesungssäle, Seminarräume, Toiletten, die verbindenden Wege, Mensa und Cafeteria auf Zugänglichkeit und Benutzbarkeit getestet. Auf Grundlage der geltenden Gesetze, Bauvorschriften und DIN-Normen wurde ein Ampelsystem entwickelt, um die einzelnen Gebäude zu klassifizieren und zu kennzeichnen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 bemüht sich die Universität Potsdam, auch den besonderen Bedürfnissen von Studierenden und Mitarbeitern mit Behinderungen gerecht zu werden und ist in diesem Punkt heute vielen ähnlichen Einrichtungen weit voraus. Vor allem in den neuen Gebäuden in Golm, aber auch in den historischen Gemäuern am Neuen Palais wurde behindertengerecht gebaut und saniert. Allerdings gibt es auch noch genügend Gebäude und Wege, die nicht oder nur bedingt auf die Bedürfnisse behinderter Studenten und Mitarbeiter zugeschnitten sind. Weiterer Handlungsbedarf ist also gegeben, dachten sich Lehramtsstudenten der Universität Potsdam und präsentieren die Ergebnisse einer Untersuchung zur Barrierefreiheit an der größten Hochschule Brandenburgs der Behindertenbeauftragten Dr. Irma Bürger. Aufgaben für künftige Projekte könnten die Erfassung der baulichen Grundlagen für den Campus Griebnitzsee, die Ausarbeitung eines Leitsystems innerhalb der Universitätskomplexe oder die interaktive Nutzung von Lageplänen auf der Internetseite der Universität sein. So wären die erarbeiteten Haus- und Weganalysen für jedermann einsehbar.

Hinweis an die Redaktionen:

Kontakt: Steffen Siegmund, Mitglied der Projektgruppe, E-Mail:







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