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Bibliotheken gehen ins Web2.0
Potsdamer Informationswissenschaftler präsentieren erste Erfolge auf Informationskongress in Leipzig
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Der Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam ist mit einer Vielzahl von Aktionen auf dem 4. Leipziger Kongress Information und Bibliothek vom 15. bis 18. März 2010 präsent. Der Kongress steht unter dem Motto "Menschen wollen Wissen! Bibliotheken im 21. Jahrhundert: international, interkulturell, interaktiv".

Für die Potsdamer Informationswissenschaftler bietet Leipzig eine ideale Plattform, um für das Web2.0 in der bibliothekarischen Bildungsarbeit zu werben. Der Dekan des Fachbereichs Informationswissenschaften, Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm, wird in Zusammenarbeit mit der US Botschaft einen der führenden amerikanischen Blogger präsentieren: Michael Stephens (Autor des Blogs "Tame the Web" = Zähme das Web) wird in seinem Einführungsvortrag auf die Bedeutung der "Hyperlinked Community Library" eingehen und anhand erfolgreicher amerikanischer Bespiele belegen, warum sich die Stadtbibliothek gerade auch als Bildungseinrichtung und Motor der Wissensgesellschaft in das Netzwerk des Social Web mit Facebook und Co. begeben muss.

Verschiedene Projektgruppen des Bachelorstudiengangs "Bibliothekamanagement" an der FHP haben im letzten Semester daran mitgewirkt, Bibliotheken ins Web2.0 zu bringen: Anlässlich des Kongresses wird die Facebook- und YouTube-Präsenz der Bibliotheken des Berliner Stadtbezirks Lichtenberg vorgestellt. Hier gibt es seit kurzem das Facebook-Mitglied namens "Frau Bibliothek", das alle Nutzer und Fans von Bibliotheken zur Freundschaftsanfrage einlädt (Bestätigung garantiert...) „Frau Bibliothek“ ist natürlich "Fan" von "Lichtenberger Bibliotheken", aber auch von einem weiteren Projekt aus Potsdam: "Library Cross Age", einer ausgefeilten, Web2.0 angereicherten Internetpräsenz, die dazu einlädt, den Generationen übergreifenden Dialog und Erfahrungsaustausch innerhalb der Bibliothekswelt zu fördern, d.h. die jungen Wilden und Digital Natives "helfen" den erfahrenen alten Hasen der klassischen Bibliotheksarbeit und erhalten im Gegenzug Tipps und Anregungen von diesen. Hier "werden alle geholfen": typisch Web2.0.

Dies sind nur zwei von mittlerweile vielen Beispielen bibliothekarischer Bildungsarbeit im neuen Web. Inzwischen hat sich - mit Potsdamer Unterstützung - eine regelrechte Bewegung junger "wilder" Bibliothekarinnen und Bibliothekare etabliert, die in dem bundesweiten Projekt "Zukunftswerkstatt der Kultur- und Wissensvermittlung" alles daran setzt, die deutschen Bibliotheken in die Zukunft neuer Technologien und Medien zu führen. Die auf dem Kongress präsentierten Beispiele zeigen, dass dieser Weg bereits erfolgreich beschritten wird.


Kontakt:

Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm, Dekan des Fachbereichs Informationswissenschaften der FHP (Tel.: 0331 580 1501 bzw. E-Mail: )



Medieninformationen und Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie

auch im Internet abrufen: http://www.fh-potsdam.de/aktuelles.html







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