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pearls – Potsdam Research Network
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Ansprechpartner: Dr. Babette Regierer, Am Mühlenberg 11
14476 Potsdam OT Golm
Telefon: (0331) 237 39 44
Telefax: (0331) 237 39 45
http://www.pearlsofscience.de/
Kontakt per E-Mail:

Seit dem Fall der Mauer im Jahr 1989 hat sich Potsdam zu einem herausragenden Wissenschaftsstandort entwickelt. Die noch junge Universität Potsdam – die größte in Brandenburg – ist umgeben von mehr als 20 außeruniversitären Forschungseinrichtungen der vier großen deutschen Wissenschaftsorganisationen.

Jede der Potsdamer Institutionen verfügt über ihre ganz spezielle Expertise und ein individuelles Profil. Gemeinsam schöpfen sie ihr Potenzial jetzt noch besser aus: Im Januar 2009 gründeten sie auf Initiative der Universität Potsdam den Forschungsverbund pearls – Potsdam Research Network. Der Name pearls symbolisiert die Perlen der Wissenschaft, die den Standort Potsdam in vollem Glanz erstrahlen lassen. Ein erster Schwerpunkt der gemeinsamen Aktivitäten liegt im Bereich der Erd- und Lebenswissenschaften.

Ziel des bundesweit einzigartigen Netzwerkes ist der weitere Ausbau der beispielhaften Zusammenarbeit der Potsdamer Institutionen. Mit einer gezielten Wissenschaftskoordination und verstärkter interdisziplinärer Arbeit lassen sich Forschungsgelder einwerben und zukunftsträchtige Projekte entwickeln. Das wichtigste Bindeglied in der Perlenkette bildet die Förderung junger Wissenschaftler – denn nur mit hervorragenden Köpfen lässt sich Zukunft gestalten.

Gemeinsam an einem Strang ziehen

Der Forschungsverbund pearls will Potsdam als Wissenschaftsstandort weiter ausbauen und für den internationalen Wettbewerb stark machen. Dafür engagieren sich die Partner in vielfältigen Bereichen:

Die Förderung von jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ist die wichtigste Investition in die Zukunft. Eine tragende Rolle spielt dabei die Potsdam Graduate School (PoGS) der Universität Potsdam.

Exzellente Wissenschaft braucht hervorragende Koordination. Daher engagiert sich pearls sowohl finanziell als auch konzeptionell für die Forschung am Standort.

Die Kooperation mit der Wirtschaft ist unabdingbar für eine zukunftsweisende Wissenschaft. Vor diesem Hintergrund knüpft pearls Netzwerke zwischen akademischer und industrieller Forschung.

Internationale Zusammenarbeit belebt die Forschung. pearls unterstützt deshalb internationale Projekte und Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt, die in Potsdam studieren und forschen.

Die Kommunikation mit der Öffentlichkeit, mit Politik und Interessensverbänden ist eine wichtige Aufgabe, die die Partner von pearls gemeinsam wahrnehmen.

Die pearls Stiftung bildet eine weitere tragende Säule für die Entwicklung des Wissenschaftsstandorts Potsdam. Sie unterstützt den Forschungsverbund in allen seinen Aufgaben und baut neue Förderstrukturen auf.

Von Klimawandel bis Pflanzenforschung

Im Vordergrund steht für pearls die interdisziplinäre Forschung. Prominentes Beispiel dafür ist der Projektverbund PROGRESS – Potsdam Research Cluster for Georisk Analysis, Environmental Change and Sustainability. Sieben Forschungseinrichtungen der Region sowie zwei Potsdamer Firmen geben gemeinsam neue Impulse, um die Risiken, die von klimatischen Veränderungen ausgehen, besser einschätzen und ihnen sinnvoll entgegenwirken zu können. Dabei arbeiten Geoforscher mit Politik-, Wirtschafts-, Sozial- und Medienwissenschaftlern Hand in Hand und entwickeln sinnvolle Technologien zum Schutz der Erde. PPOGRESS wird im Programm „Spitzenforschung & Innovation in den neuen Ländern" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Eine „Perle der Wissenschaft“ ist ebenso das Potsdamer Forschungszentrum GoFORSYS – eine der vier „Forschungseinheiten der Systembiologie – FORSYS“, die das BMBF unterstützt. Achtzehn Arbeitsgruppen der Universität Potsdam sowie aus zwei Max-Planck-Instituten untersuchen die Photosynthese bei Grünalgen und Pflanzen und bilden sie im Computer nach. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der modernen Pflanzenzüchtung und optimieren den Anbau nachwachsender Rohstoffe.

Zitat

"Gemeinsam mit den Partnern in der Region machen wir Potsdam zu einer Top-Adresse für exzellente junge Wissenschaftler." Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. phil. Sabine Kunst, Präsidentin der Universität Potsdam











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