Startseite


Wir über uns


Wissenschaft in Potsdam und Umgebung


Projekte


Potsdamer Kongress-Preis


Potsdamer Köpfe


Potsdamer Köpfe im Kiez


Potsdamer Köpfe vor Ort


Welcome Center Potsdam


Veranstaltungskalender


Angebote für Kinder


Angebote für Schulen


Kontakt/Impressum


Presse


Pressestimmen 2010


Mitteilungen des Vereins


Pressemitteilungen der Mitglieder


Wissenschaftsnachrichten


Mediadaten


Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftskommunikation


Stellenangebote


Stellengesuche




Hinweis: Bei Verwendung des Internet Explorers kann es vereinzelt zu Darstellungsproblemen kommen.


Sie sind hier: prowissen | Presse 

MAZ vom 12. Oktober 2009
Forschung: Wohnen in Berlin, lernen in Potsdam
Seite druckenSeite drucken


POTSDAM / MITTE
Bei den Filmstudenten ist die Ablehnung am größten: Während insgesamt mehr als ein Drittel der an allen Hochschulen Potsdams Studierenden in Berlin wohnt, sind es an der Hochschule für Film und Fernsehen sogar fast 85 Prozent. Allerdings stellen sie neben Universitäts- und Fachhochschulstudenten auch die kleinste Gruppe der rund 23 000 Lernenden innerhalb der Stadt. Anett Seeger und Nora Kaminski haben für eine Hausarbeit ihre in Berlin wohnenden Kommilitonen zu den Gründen befragt. Am Wochenende stellten sie gemeinsam mit anderen Geographiestudenten der Universität ihre Ergebnisse in den Bahnhofspassagen vor.

Demnach würden von 131 Befragten 111 auf keinen Fall nach Potsdam ziehen. Das entspricht rund 85 Prozent. „Gründe wurden uns bei einer offen gestellten Frage viele genannt“, berichtete Seeger. „An erster Stelle für die Ablehnung kam, dass Familie und Freunde in Berlin wohnen würden. Gleich danach wurde bemängelt, dass Potsdam keine Großstadt sei und die Hauptstadt mehr Möglichkeiten bieten würde.“ An vierter Stelle führten die Umzugsunwilligen ins Feld, dass die Mieten in Potsdam deutlich höher seien als in Berlin. Auch häufig überfüllte Züge und Busse sprächen laut der Befragten gegen Potsdam. „Fast zwei Drittel derer, die unseren Fragebogen ausgefüllt haben, sind mit einer Wohnung in Berlin und einem Studienplatz zufrieden oder sogar sehr zufrieden“, berichtete Seeger. Stefan Frerichs, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, war bei der Präsentation der Ergebnisse vor Ort und wunderte sich über eine Zahl: „Der Großteil derer, die in Potsdam wohnen und studieren, fährt nicht nach Berlin, um seine Freizeit zu verbringen, sondern bleibt hier.“

Die Untersuchungen der Geographiestudenten sind Bestandteil eines europaweiten Analyse zur nachhaltigen Stadtentwicklung, die gegenseitiges Lernen fördern will. Andere Studenten neben Seeger und Kaminski widmeten sich der Wissenschaftslandschaft. Ihr Urteil: Die Stadt tut noch zu wenig für die internationale Vermarktung des Standortes. (scho)

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung







Schriftgröße: AAA






Site by icomedias
RSS Kontakt Sitemap