Potsdam - Bereits zum zweiten Mal sind die Preise für Nachwuchswissenschaftler des Landes Brandenburg in Potsdam verliehen worden. In diesem Jahr wurden nach Angaben des Wissenschaftsministeriums heute dabei die Preisgelder um 20.000 Euro auf 45.000 Euro aufgestockt. Die Auszeichnungen wurden in den Kategorien Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Natur- und Ingenieurwissenschaften vergeben.
Den Preis in den Geistes- und Sozialwissenschaften teilen sich Yarema Okhrin und Taras Bodnar. Okrin war bis April wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und ist jetzt Assistenzprofessor an der Universität Bern. Der 30-Jährige wurde für seine vier Publikationen mit der Forschungsausrichtung „Schätzrisiko und Modellunsicherheit" ausgezeichnet. Der 28-jährige Bodnar, ebenfalls von der Viadrina, erhielt den Preis für eine Arbeit zu den Finanzmärkten. Beide sind Ukrainer.
Der Preis in der Kategorie Naturwissenschaften in Höhe von 20.000 Euro ging an Isabell Wartenburger von der Universität Potsdam. Die 35-jährige Leipzigerin befasste sich mit der Untersuchung des kurz- und langzeitigen Lernens in der Mathematik.
Als bester Absolvent wurde Damaris Zurell von der Universität Potsdam mit 5.000 Euro ausgezeichnet. Er befasste sich in seiner Diplomarbeit mit Modellrechnungen im Bereich der Geoökologie.
Wissenschaftsministerin Wanka sagte in ihrem Grußwort: „Mit dem Nachwuchswissenschaftlerpreis werden nicht nur einzelne herausragende Forscher ausgezeichnet, darüber hinaus ist der Preis auch Leistungsanreiz für alle brandenburgischen Nachwuchswissenschaftler. Zudem erhoffe ich mir von dem Preis ein größeres Interesse junger Eliten an einer wissenschaftlichen Karriere." dpa
Quelle: Märkische Allgemeine
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