AUSSTELLUNG: 1200 Besucher beim „Edikt“
MITTE Rund 1200 Besucher hatte die Ausstellung zum
Potsdamer Toleranzedikt in den Bahnhofspassagen bis zum 8. November
besucht. Wegen des starken Andrangs wurde die Exposition bis zum 15.
November exklusiv für Potsdamer Schulen verlängert. „Damit sind wir den
Wünschen der Lehrerinnen und Lehrer nachkommen, einen
Ausstellungsbesuch in den Lernalltag einzubinden“, erklärt Simone
Leinkauf vom Verein „Pro Wissen“ Potsdam. Angeboten wurden
Diskussionsrunden zu Gewalt und Ausgrenzung an Schulen und zu
Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. So sprachen Schüler der
Goethe-Gesamtschule mit Schülervertretern der Oberschule Brieselang
über deren Projekte, die zum Titel „Schule ohne Rassismus“ führten.
Thomas Wehling von der Regionalen Arbeitsstelle für Ausländerfragen
konnte als Gesprächsleiter gewonnen werden. Er leitete auch eine Runde
mit Schülern der Fontane-Oberschule. Mehrere weitere Veranstaltungen
widmeten sich mit Lösungen bei der Auseinandersetzung mit Konflikten
zwischen Jugendlichen. MAZ
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